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Reha-Diabetessport

Ansprechpartnerin:
Karin Leutner
Tel. 0170 - 52 39 484
E-Mail karin.leutner@tus-holstein-quickborn.de

Wann & Wo?

Die Übungsstunden der Sportgruppen für Diabetiker finden ab dem 18. Juni 2007 jeweils montags von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt im:

Sport- und Rehazentrum
Ziegenweg 4
25451 Quickborn

Wie?

» Sie erhalten von Ihrem Arzt eine Verordnung über: "Sport für Diabetiker"
» Bei Ihrer Krankenkasse können Sie einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen.
» Dann ist die Teilnahme an dem Sportangebot für Sie kostenfrei.

Möchten Sie ohne ärztliche Verordnung an dem Angebot teilnehmen, zahlen Sie den Mitgliedsbeitrag des TuS und den Spartenbeitrag von € 12,50.
Sind Sie Diabetiker oder sind Ihre Blutzuckerwerte zu hoch?

Möchten Sie aktiv etwas dagegen tun?

Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Sie sind herzlich willkommen, egal wie alt und wie trainiert Sie sind.

Hier können Sie sich mit Spaß und Freude bewegen.

Bewegungsprogramm:

  • Ausdauertraining
  • ganzheitliche Übungen:
    • funktionelle Gymnastik
    • Koordination
    • Kräftigung
    • Gleichgewicht
    • Dehnung
  • Spiele
  • Entspannung

Ihr Blutzucker wird in den Übungsstunden kontrolliert.
Unsere erfahrene Sportlehrerin, Karin Leutner, betreut die Diabetikergruppe professionell.

karin.leutner@tus-holstein-quickborn.de

...oder Kontakt zur Geschäftsstelle
 

1. Einleitung

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die Ihren täglichen Alltag beeinflusst, mit der Sie jedoch unter Beachtung einiger Regeln in Ihrem Leben sehr gut zurechtkommen können.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Diabetes mellitus Typ-1 und dem Diabetes mellitus Typ-2.

Der Typ 1 Diabetes entsteht häufig bei jüngeren Menschen. Er entsteht durch die autoimmune Zerstörung der Insulin bildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse.

Beim Typ 2 Diabetes muss die Krankheitsentstehung wesentlich auf die ungünstigen Einflüsse zurück geführt werden. Die heutige Wohlstandsgesellschaft beeinflusst die allgemeine Lebensführung.

Der Diabetes Typ 2 tritt häufiger auf. Betroffen sind eher ältere Menschen. Neben den Einflüssen der Vererbung spielen fehlende körperliche Bewegung und ein ungesundes Ernährungsverhalten eine entscheidende Rolle.

Als Diabetiker/innen werden Sie ärztlich oder auch speziell diabetologisch begleitet und erhalten, die für Sie notwendigen Medikamente oder Insulin angepasst an Ihren Diabetes mellitus.
Sie lernen im Rahmen der hausärztlichen Schulungen, ihren Blutzucker zu kontrollieren und sich danach zu richten.

2. Sport, ein wichtiger Bestandteil der Therapie

Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt sich positiv auf viele Risikofaktoren für Herz- und Kreislauferkrankungen aus. Diese Vorteile gelten auch für Menschen mit Diabetes. Durch Bewegung und Sport reagiert der Körper sensibler auf Insulin, und es verbessert sich die Zuckerverwertung. In den Muskeln wird beim Sport erheblich mehr Energie verbraucht als im Ruhezustand, was dazu führt, dass sich die Zuckerspeicher entleeren und jedes Gramm, das ein Diabetiker abnimmt, verbessert seinen Stoffwechsel, denn Übergewicht ist ein zusätzlicher Risikofaktor im Hinblick auf seine diabetischen Schäden.
Wenn Sie es schaffen, Sport in Ihr Leben einzubauen, werden Sie nicht nur mit einer besseren Diabeteseinstellung, sondern auch mit Fitness, Wohlbefinden und einer verbesserten Koordination der Bewegung belohnt.

Hier noch einmal die Übersicht möglicher positiver Auswirkungen von regelmäßiger Bewegung:

  • Senkung des Blutzuckers
  • Senkung des HbA1c
  • Senkung des Blutdrucks
  • Senkung des Ruhepules
  • Senkung der Cholesterinwerte (LDL)
  • Reduzierung des Übergewichts
  • Verminderung des Risikos für Folgeschäden des Diabetes, wie Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Nierenschädigung (diabetische Nephropathie), diabetisches Fußsyndrom etc.
  • Steigerung der Beweglichkeit
  • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Gewinn an Selbstvertrauen

3. Ausdauersport ist besonders günstig

Es gibt Sportarten, die für Sportler/innen mit Diabetes weniger empfehlenswert sind. Extremsportarten gehören zu diesen Sportarten. Dieses gilt vor allem, wenn eine Begleitperson nicht in der Nähe ist, die helfend eingreifen kann. Des weiteren gibt es Sportarten, zu denen ein Diabetiker häufig nicht zugelassen werden., wie z. B. Tauchen oder Fallschirmspringen.
Diabetiker müssen daran denken, dass der Stress die Zeichen einer Unterzuckerung überdecken kann.
Stressmechanismen können auch Schuld daran sein, wenn durch Sport der Blutzucker paradoxerweise ansteigt und nicht - wie sonst - abfällt.
Für die nicht mehr jungen Sportler/innen kann Wettkampfsport ungünstig sein, wenn durch den Stress des Siegenswollens der Blutdruck ansteigt und das Herz stärker belastet wird.

4. Auf die Selbstkontrolle und die Eigenverantwortlichkeit kommt es an

Bei allen Diabetiker/innen, die Insulin spritzen oder blutzuckersenkende Tabletten einnehmen, sollte zur Vermeidung von Unterzuckerungen Ernährung und Insulin oder andere blutzuckersenkende Medikamente auf die körperlichen Aktivitäten abgestimmt werden. Der Insulinbedarf ist unter sportlicher Belastung vermindert. Bei intensivem oder länger dauerndem Training ist die Insulindosis zu reduzieren. Die Dosisreduktion kann individuell sehr unterschiedlich, in der Regel aber beträchtlich sein.
Diese Zusammenhänge über Ihren eigenen Stoffwechsel während, vor und nach Belastung lernen Sie bei Diabetessport.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auf mehr Bewegung vorbereiten und Sport am besten unter Anleitung erfahrener Diabetessport - Übungsleiter/innen ausüben.
In Diabetes Sportgruppen werden neben Puls- und Blutdruckkontrollen regelmäßig Blutzuckerselbstkontrollen vor, während und nach dem Sport durchgeführt, auch von Menschen, die ihre Blutzuckerwerte nicht selbst kontrollieren.

Die aktuellen Trainingszeiten entnehmen Sie bitte unserem Trainingsplan.



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